Das FreiRad by Eichhorn


EICHHORN
Zu schade für den Müll – Eichhorn startet das FREIRAD
Ein Fahrrad, das nicht mehr gebraucht wird, muss noch lange nicht wertlos sein. Genau aus diesem Gedanken heraus entstand bei Eichhorn die Idee für das FREIRAD.
Immer häufiger werden Fahrräder durch neue Modelle ersetzt. Besonders durch den zunehmenden Kauf von E-Bikes bleiben viele herkömmliche Fahrräder ungenutzt. Was früher vielleicht jahrelang gefahren wurde, steht plötzlich im Keller, in der Garage oder wird irgendwann entsorgt.
Das finden wir von Eichhorn einfach schade.
Denn ein Fahrrad, das für den einen nicht mehr benötigt wird, kann für jemand anderen noch einen großen Wert haben. Warum also etwas wegwerfen, das noch funktioniert und weiterhin genutzt werden kann? Genau hier setzt unsere Idee an: Wir möchten einem Fahrrad eine zweite Chance geben und gleichzeitig Menschen unkompliziert mobil machen.
Daraus ist das FREIRAD entstanden.
Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle Herrn Bürgermeister Horn aus Ebelsbach, der uns freundlicherweise den Stellplatz für unsere FreiRad-Aktion zur Verfügung gestellt hat. Dadurch können wir die Fahrräder dort präsentieren und ihnen eine zweite Chance geben, anstatt sie dem Müll oder der Verschrottung zu überlassen.
Wir bedanken uns herzlich für die unkomplizierte Unterstützung und die Bereitschaft, unsere Idee zu fördern. Gerade solche Kooperationen zeigen, wie viel erreicht werden kann, wenn Kommunen und Unternehmen gemeinsam neue Wege gehen und sich für Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und eine funktionierende Kreislaufwirtschaft einsetzen.
Ein Fahrrad für alle ...

Das Prinzip des FREIRADs ist bewusst einfach gehalten:
Du brauchst kurzfristig ein Fahrrad? Dann nimm das FREIRAD.
Das Fahrrad kann von allen Menschen kostenlos genutzt werden, die kurzfristig ein Fahrrad benötigen. Der Rückgabeort befindet sich gegenüber dem Bahnhof Ebelsbach. Nach der Fahrt wird das Fahrrad einfach wieder dorthin zurückgebracht, damit es für die nächste Person zur Verfügung steht.
Es braucht keine komplizierte Anmeldung und keine großen Hürden. Das FREIRAD soll genau das sein, was der Name verspricht: ein Fahrrad, das gemeinschaftlich genutzt werden kann.
Vielleicht muss jemand schnell zum Bahnhof. Vielleicht ist das eigene Fahrrad gerade kaputt. Vielleicht möchte jemand nur eine kurze Strecke zurücklegen. Für solche Situationen steht das FREIRAD zur Verfügung.
Teilen statt wegwerfen
Hinter dem FREIRAD steckt für uns aber noch ein weiterer wichtiger Gedanke.
Wir leben in einer Zeit, in der viele Dinge schnell ersetzt werden. Was nicht mehr modern genug ist oder nicht mehr gebraucht wird, wird häufig aussortiert. Dabei kann ein Gegenstand für jemand anderen noch genau das sein, was er gerade braucht.
Warum also immer gleich wegwerfen?
Mit dem FREIRAD möchten wir zeigen, dass Wiederverwendung auch ganz einfach funktionieren kann. Ein Fahrrad bekommt eine neue Aufgabe, anstatt ungenutzt herumzustehen oder möglicherweise im Müll zu landen.
Aus etwas, das für einen Menschen nicht mehr gebraucht wird, entsteht etwas Neues: Mobilität für die Gemeinschaft.
Und genau dieser Gedanke passt zu dem, wofür wir bei Eichhorn stehen: Ressourcen sollen möglichst sinnvoll genutzt und nicht unnötig verschwendet werden.
Das FREIRAD funktioniert nur gemeinsam

Damit das Projekt langfristig funktioniert, kommt es auf jeden Einzelnen an.
Das FREIRAD ist Eigentum eines gemeinschaftlichen Projektes. Deshalb darf es nicht dauerhaft ausgeliehen oder an einem anderen Ort abgestellt werden. Es soll möglichst vielen Menschen zur Verfügung stehen.
Die Regeln sind deshalb einfach:
- Nimm das Fahrrad, wenn du es brauchst.
- Behandle es sorgfältig und fahre verantwortungsvoll.
- Bring es nach deiner Fahrt unbedingt zurück.
- Stelle es so ab, dass es niemanden behindert.
Denn nur wenn das Fahrrad wieder zurückkommt, kann auch die nächste Person davon profitieren.
Das FREIRAD gehört damit nicht einfach demjenigen, der es gerade benutzt. Es gehört der Gemeinschaft.
Eine kleine Idee mit großer Wirkung
Vielleicht ist ein einzelnes Fahrrad nur ein kleines Zeichen. Aber genau solche kleinen Ideen können etwas verändern.
Wir möchten mit dem FREIRAD dazu anregen, Dinge wieder häufiger gemeinsam zu nutzen, anstatt sie vorschnell auszusortieren. Ein Fahrrad muss nicht wertlos sein, nur weil jemand es nicht mehr braucht.
Es braucht manchmal nur eine neue Idee und jemanden, der sie umsetzt.
Mit dem FREIRAD möchten wir deshalb nicht nur ein kostenloses Verkehrsmittel anbieten. Wir möchten zeigen, dass Nachhaltigkeit auch unkompliziert, praktisch und gemeinschaftlich funktionieren kann.
Ein Fahrrad wird weiter genutzt.
Ein Mensch kommt unkompliziert von A nach B.
Und die nächste Person kann es anschließend genauso machen.
Genau das ist der Gedanke hinter dem FREIRAD.
So funktioniert es

Die Nutzung ist denkbar einfach:
1. Fahrrad nehmen
Du brauchst kurzfristig ein Fahrrad? Das FREIRAD steht dir kostenlos zur Verfügung.
2. Losfahren
Nutze das Fahrrad für deinen Weg und fahre verantwortungsvoll.
3. Zurückbringen
Nach deiner Fahrt bringst du das FREIRAD wieder zum vorgesehenen Standort gegenüber dem Bahnhof Ebelsbach.
4. Für den nächsten Nutzer bereitstellen
Stelle das Fahrrad so ab, dass niemand behindert wird und die nächste Person es problemlos nutzen kann.
Wichtig! Das FREIRAD soll möglichst vielen Menschen zugutekommen. Deshalb bitte nicht dauerhaft ausleihen und nicht an einem anderen Ort abstellen.
FREIRAD – kostenlos leihen. Fahren. Zurückbringen.
Ein Fahrrad, das nicht mehr gebraucht wird, muss nicht im Keller verstauben und schon gar nicht im Müll landen.
Es kann jemand anderem noch richtig viel bringen.
Deshalb sagen wir von Eichhorn:
Zu schade zum Wegwerfen. Zu wertvoll zum Herumstehen.
Zeit für eine zweite Runde. Zeit für das FREIRAD.
Mach Dein Fahrrad zu einem FreiRad
Klicke auf das Bild um die kostenlose Vorlage herunterzuladen.
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1. Standort finden
Als Erstes brauchst du einen geeigneten Standort für dein FREIRAD. Wichtig: Der Standort muss vorher mit dem Eigentümer des Grundstücks, dem Betreiber des Standortes oder der zuständigen Stadt bzw. Gemeinde abgesprochen werden. Das Fahrrad darf nicht einfach irgendwo dauerhaft abgestellt werden. Geeignet sind zum Beispiel gut erreichbare und öffentlich zugängliche Plätze, an denen das Fahrrad niemanden behindert und sicher abgestellt werden kann.
Erst Standort absprechen – dann Fahrrad aufstellen.
2. FREIRAD-Schild ausdrucken
Lade die bereitgestellte PDF-Datei herunter und drucke das FREIRAD-Schild aus. Auf dem Schild befindet sich ein Feld, in das du den genauen Standort des Fahrrades eintragen kannst.
Trage den Standort gut lesbar ein.
Zum Beispiel:
„Bahnhof Ebelsbach – gegenüber dem Haupteingang“ oder „Rathausplatz – Fahrradständer neben dem Eingang“
3. Schild schützen
Damit das Schild Wind und Wetter möglichst lange standhält, empfehlen wir:
Schild einlaminieren.
So bleibt die Beschriftung geschützt und das Schild kann dauerhaft am Fahrrad befestigt werden.
4. Schild am Fahrrad befestigen
Befestige das laminierte Schild gut sichtbar und sicher am Fahrrad.
Dafür eignen sich beispielsweise:
- Kabelbinder
- stabile Befestigungsbänder
- andere wetterfeste Befestigungsmöglichkeiten
Achte darauf, dass das Schild gut lesbar ist und die Befestigung das Fahrrad nicht beschädigt oder die Nutzung beeinträchtigt.

